Neu: Dr. Wolfgang Haunschmidt - Wahlarzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie nutzt die Räumlichkeiten unserer Ordination

Dr. Wolfgang Haunschmidt, Facharzt für Kinder- und Jugenspsychiatrie
Dr. Wolfgang Haunschmidt, Facharzt für Kinder- und Jugenspsychiatrie

Ab Mitte Mai ordiniert Dr. Haunschmidt in unserer Ordination!

 

Termine bitte bei unseren Ordinationsassistentinnen zu den normalen Öffnungszeiten vereinbaren!

 

  • Du hast Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme
  • die Anderen kommen mit Deinem Verhalten nicht zurecht
  • Du hast Angst, die Schule zu besuchen
  • Du hast Probleme mit dem Essen
  • Du leidest unter seelischen Verletzungen (Traumatisierungen)
  • Du fühlst Dich niedergeschlagen, nichts freut Dich mehr
  • Du hast mehr Ängste als die Anderen
  • Du wirst nicht mehr schlau aus Dir
  • Du hast körperliche Beschwerden als Ausdruck seelischer Not
  • Du hast seelische Probleme als Folge von körperlichen Erkrankungen

 Homepage Dr. Haunschmidt: www.ordination-kjpp.at

 

Erstkontakt: 90 Minuten

Kontrolle: 60 Minuten

 

Kosten: ca. € 50,-- pro 30 Minuten, Selbstbehalt je nach Krankenkasse

Impfen ist wichtig: UNICEF klärt auf

Im Frühling steigt die Zeckengefahr wieder

Gerhard Pöppl, Facharzt für Kinderheilkunde und Hygienebeauftragter am Landeskrankenhaus Kirchdorf.
Gerhard Pöppl, Facharzt für Kinderheilkunde und Hygienebeauftragter am Landeskrankenhaus Kirchdorf.

Zecken sind beinahe überall zu finden. Sie übertragen FSME und Borreliose. Eine Schutzimpfung hilft.

Die Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) ist eine durch ein Virus übertragene Entzündung der Hirnhäute und der Hirnsubstanz. Vier bis 31 Tage nach dem Zeckenstich kann es bei einem von zehn Menschen zum Ausbruch der FSME kommen. Ein Prozent aller Fälle endet tödlich; oft kommt es zu bleibenden Hirnschäden. Eine entsprechende Impfung schützt sehr gut. Häufiger als FSME wird die Borreliose von Zecken übertragen. Die Krankheit verläuft in mehreren Phasen und kann unbehandelt schwere neurologische Schäden verursachen. Antibiotika wirken gut, wenn sie rechtzeitig eingesetzt werden.

Grundsätzlich sollte man jede flächenhafte Hautrötung, die nach einem Zeckenstich auftritt und nach drei Tagen noch immer besteht oder größer geworden ist, dem Hausarzt zeigen.

 

Je länger die Zecke in der Haut festsitzt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Borrelieninfektion. Ein Mythos ist, dass Zecken von Bäumen fallen. Sie sitzen fast ausschließlich im Gras oder auf bodennahen Pflanzen und Sträuchern. „Zecken sollte man mit einer Pinzette entfernen“, erklärt Gerhard Pöppl vom Landeskrankenhaus Kirchdorf. „Tixo, Speiseöl, Klebstoff oder Butter sind absolut ungeeignet, weil man die Zecke damit meistens zwingt, die Drüsen mit den gefährlichen Krankheitserregern auszupressen. Vorsichtiges Herausdrehen oder Ziehen ist bei großen Zecken erlaubt, bei kleinen meist schwierig. Auf gar keinen Fall sollte man die Zecke quetschen. Manchmal passiert es, dass der Rüssel in der Haut stecken bleibt. Dieser ist aber frei von Krankheitserregern und geht von allein in den nächsten Tagen weg.“

Im Herbst droht Kindern wieder das Drei-Tage-Fieber

Beim sogenannten Drei-Tage-Fieber handelt es sich um eine Virusinfektion, an der fast 95 % aller Kinder in der Regel zwei Mal zwischen dem 6. Monat und dem zweiten Lebensjahr erkranken.

 

"Vor allem im Herbst steigt die Zahl der Infektionen“, betont Prim. Dr. Gerhard Pöppl, Kinderspezialist am LKH Kirchdorf. Auch wenn der Verlauf meist harmlos ist, empfiehlt es sich aufgrund des hohen Fiebers einen Mediziner zurate zu ziehen.

 

Ausgelöst wird das Drei-Tage-Fieber durch zwei Viren, welche zur Familie der Herpes-Viren gehören. Es wird durch eine Tröpfcheninfektion, also beim Husten, Sprechen, Niesen oder Küssen übertragen. „Ein Kind vor der Ansteckung mit Drei-Tage-Fieber zu schützen, ist praktisch unmöglich. Es gibt bislang keine Schutzimpfung. Vor allem im Herbst steigt die Infektionsgefahr. Einziger Trost: Hat man beide Infektionen einmal durchgemacht, ist man ein Leben lang immun!“, gibt der Leiter der Abteilung für Kinder und Jugendheilkunde am LKH Kirchdorf erste Einblicke in die weit verbreitete Kinderkrankheit.

 

Die typischen Anzeichen des Drei-Tage-Fiebers sind – wie der Name bereits vermuten lässt – wenige Tage, andauerndes, hohes Fieber (bis zu 41°C), gefolgt von einem leichten Hautausschlag. „Der Ausschlag entwickelt sich meist erst bei Nachlassen des Fiebers, hält max. vier Tage an und kann sich durch Juckreiz äußern. Er ist rötlich und besteht aus kleinen Flecken, die zwei bis fünf Millimeter messen. Sie verlaufen zum Teil ineinander und werden weiß, wenn man Druck ausübt. Die Rötungen treten hauptsächlich am Bauch, im Brustbereich und am Rücken auf“, so Pöppl.

 

In der Regel sind die Symptome des Drei-Tage-Fiebers mit fiebersenkenden Mitteln – wie Wadenwickel oder fiebersenkenden Medikamenten – gut behandelbar. Meist verläuft die Krankheit ohne Komplikationen. Bei einigen Kindern führt das hohe Fieber und der damit verbundene schnelle Anstieg der Körpertemperatur jedoch zu Fieberkrämpfen. „In diesem Fall sollte unbedingt ein Krankenhaus aufgesucht werden, vor allem, wenn es sich um den ersten Fieberkrampf des Kindes handelt“, appelliert der Kirchdorfer Experte.

Zuhause sollten die Eltern darauf achten, dass während des Krampfes ausreichend Platz um das Kind herum ist, um Verletzungen aufgrund der Zuckungen zu vermeiden. Auf keinen Fall sollte versucht werden, die Krämpfe zu unterdrücken. Großteils verlaufen Fieberkrämpfe unkompliziert und dauern nur wenige Minuten. Problematisch können sie lediglich bei einer Dauer ab 15 Minuten, einseitiger Betonung oder bei mehrmaligen Wiederholungen in kurzer Zeit werden“, so der Primar abschließend.

Mit Kindern in den Urlaub: Das muss in die Reiseapotheke

Reisen mit Kindern in diesem Alter bereitet in der Regel keine größeren Probleme. Die Vorbereitungen sind in etwa mit denen der Erwachsenen gleichzusetzen.

Es bestehen grundsätzlich auch kaum mehr Einschränkungen in der Auswahl des Reiseziels, wobei auf die jeweilige Konstitution und körperliche Verfassung des einzelnen Kindes, zum Beispiel bei Safari- oder Trecking-Touren Rücksicht genommen werden muss.

 

Interessen vorher abklären:

Sollten Sie eine Besichtigungsreise planen, empfiehlt es sich, durch Gespräche und Vorinformationen bei den Kindern das Interesse zu wecken, da bekanntlich die Besichtigungen von Museen und Ausgrabungsstätten nicht primär zu den Urlaubswünschen von Kindern und Jugendlichen zählen.

Für manche Länder sind auch entsprechende Impfungen empfohlen. Damit diese manchmal aus mehreren Impfungen bestehen, sollte man sich auch darüber rechtzeitig informieren.

„Riskieren Sie keine schweren Infektionskrankheit durch Unterlassung der empfohlenen Impfungen. Sie riskieren nicht nur eine schwere Erkrankung Ihres Kindes, sondern nach Rückkehr auch die Ansteckung von primär unbeteiligten Mitschülern und Freunden.“, so Prim. Pöppl.

Kaugummi hilft bei Druckausgleichproblemen im Flieger. Gegen die in diesem Alter häufig auftretende Reiseübelkeit sind in Ihrer Apotheke verschiedene Präparate erhältlich.

 

Die Reiseapotheke!

Eine Reiseapotheke muss natürlich dem jeweiligen Urlaub bzw. Urlaubsland angepasst werden.

 

Was aber auf keinen Fall fehlen sollte:

• Medikamente, die auch zuhause genommen werden müssen.

• Medikamente gegen: Reisekrankheit, Verstopfung, Fieber und Schmerzen (keine Zäpfchen könnten bei hohen Temperaturen schmelzen), außerdem ein Antiallergikum, Nasen- und Augentropfen, Hustensaft, Elektrolytpräparat bei Durchfallserkrankungen

• Fieberthermometer.

• Salben gegen Sonnenbrand, Insektenstiche und ev. gegen Fußpilz

• In den Tropen zusätzlich Malaria-Medikamente und ausreichend Insektenschutzmittel.

• Für kleinere Verletzungen sind Pflaster, Mullbinden, Momentverbände sowie ein Wunddesinfektionsmittel (kein Alkohol), eine kleine Pinzette und eine Verbandsschere nützlich. Eventuell sterile Einmalspritzen und Kanülen.

 

Die Medikamente gegen Reisekrankheit und regelmäßig einzunehmende Medikamente sollten Sie im Handgepäck transportieren und nicht im Koffer aufbewahren!

 

Bei speziellen Fragen wird ihnen Ihr betreuender Arzt oder Ihr Apotheker gerne behilflich sein.

 

Ich wünsche allen Kindern und Eltern einen schönen und sorgenfreien Urlaub, kommen Sie gesund zurück!

 

OA Dr. Gerhard Pöppl

Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Landes-Krankenhaus Kirchdorf/Krems

Ordination:         

Wartezimmer:

In unserem Wartezimmer finden Ihre Kinder Spielmöglichkeiten für jede Altersstufe.

 

Stillzimmer:

Sollten Sie Ihr Kind während Ihres Aufenthaltes in unserer Ordination stillen wollen, so steht Ihnen ein abseits gelegener, ruhiger Raum mit bequemen Sesseln und Stillkissen zur Verfügung. Ein kleiner Tisch mit Spiel – und Malsachen steht für ältere Kinder bereit.

 

Wartezeiten und Termine:             

Wir haben unsere Öffnungszeiten deutlich erweitert und versuchen, die Wartezeiten möglichst kurz zu halten. Durch Akutfälle kann es aber immer wieder zu kleineren Verzögerungen kommen. Dafür ersuchen wir um Ihr Verständnis.

   

Behindertengerechter Zugang:   

In Kürze werden wir eine mobile Auffahrtsrampe erhalten, damit Sie unsere Ordination mit Rollstühlen leichter erreichen können. Sollten Sie Hilfe benötigen, so wenden Sie sich bitte an unser Personal, welches Ihnen gerne behilflich sein wird.