CORONA VIRUS

In unserer Ordination besteht Maskenpflicht für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren! Bitte bringen Sie Ihre eigene Schutzmaske mit!

KEINE KINNMASKEN

KEINE FACESHIELDS

Diese Masken werden bei uns NICHT akzeptiert!

 

Liebe Eltern!

 

Aufgrund der nach wie vor bestehenden Corona-Virus Pandemie und den geltenden Empfehlungen der Ärztekammer bleiben folgende Änderungen im Ordinationsbetrieb bestehen:

Akut-Patienten werden zeitlich  und räumlich getrennt von Termin- und Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen versorgt.

 

Wir bitten Sie, die Ordination nicht ohne vorherige Terminvereinbarung aufzusuchen  und möchten Sie darauf hinweisen, die Dringlichkeit eines Arztbesuches  auch selbst abzuwägen.

 

Termine werden ausschließlich nach vorheriger telefonischer Anmeldung vergeben!

Es gibt KEINE Ausnahmen!

 

Ab Dienstag, den 2.6.2020 gelten wieder die normalen Öffnungszeiten wie folgt:

Montag, Mittwoch und Freitag: 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Dienstag und Donnerstag:        13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Samstag (für Akutfälle):            10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Für eine telefonische Terminvereinbarung sind wir

zu den o.a. Ordinationszeiten erreichbar!

 

 

Bitte erscheinen Sie pünktlich zum vereinbarten Termin. Es wird nur eine erwachsene Begleitperson eingelassen! Geschwisterkinder sollten nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

 

Aufgrund der anhaltenden Infektionsgefahr durch Coronaviren stellen wir derzeit kein Spielzeug im Wartezimmer zur Verfügung. Um Ihre Wartezeit zu überbrücken, würden wir Sie höflich ersuchen, für Ihr Kind eigenes Spielzeug mitzubringen.

 

Sollten Sie in dringenden Fällen außerhalb unserer Ordinationszeiten kinderärztliche Hilfe benötigen, können Sie unter der Tel-Nr. 050554/67/24825  im Krankenhaus Kirchdorf/Kinderabteilung anrufen.

 

Sollten Sie den Verdacht haben, Ihr Kind könnte eine Corona-Virus-Infektion haben, bitten wir Sie die Nummer 1450 anzurufen.

In der Ordination werden keine diesbezüglichen Testungen durchgeführt!

 

Bitte besuchen Sie regelmäßig unsere Homepage und die Homepage des Pyhrn-Eisenwurzen Klinikums Kirchdorf, da sich aufgrund der aktuellen Lage täglich Änderungen ergeben können.

 

 

 Quelle Foto: Ages

CORONA VIRUS -  Wohin kann ich mich wenden? - Telefonnummern und Links -

 

 

 

 

 

 

 

 

Hotline 14 50 - bei Verdacht auf Erkrankung (rund um die Uhr)

 

Hotline 0800 555 621 - für allgemeine Infos (rund um die Uhr)

 

 

https://orf.at/corona/   Infopoint

 

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html

 

https://www.ages.at/startseite/

 

https://www.ooeg.at/pek/ki

 

 Quelle Foto: Ages

Wann muss der Kinderarzt konsultiert werden

Die allermeisten fieberhaften Infekte v.a. im Kindergarten- und Schulalter sind ungefährliche, durch Viren verursachte Infekte, die mit typischen Symptomen wie Schnupfen, Husten, Hals- und Kopfschmerzen oder auch Augenentzündungen, mit allgemeinen Veränderungen wie Appetitlosigkeit und Schlafstörungen  und in den meisten Fällen auch mit oft plötzlich beginnendem Fieber einhergehen. Wichtig ist, dass sie den allgemeinen Zustand ihres Kindes einschätzen. Besonders im Fieberanstieg und bis die Wirkung fiebersenkender Medikamente, die sie in jedem Fall akut verabrechen können und sollen, eingetreten ist, wirken die Kinder oft sehr krank und stark beeinträchtigt. Lässt sich das Fieber senken, tritt sehr oft eine rasche Besserung des Allgemeinzustandes ein, oft verhalten sich die Kinder dann dem Alter entsprechend normal  spielen, plaudern, ...

In diesen Fällen ist eine Behandlung der Symptome mit fiebersenkenden Säften  oder Zäpfchen, die auch gut schmerzlindernd sind, ev. Nasentropfen oder auch Hustensäften für 2- 3 Tage angezeigt.

 

Komplikationen sind sehr selten und treten erst im Verlauf auf. Auch ein starker, oft hartnäckiger und "nerviger" Husten bedeutet noch keine Lungenentzündung. Erbrechen ist oft am Anfang eines Infektes ein häufiges Symptom, auf welches zuerst so reagiert werden soll, dass keine (feste) Nahrung gegeben wird und nur klare  Flüssigkeit, ev. in kleinen Portionen, zu trinken gegeben wird. Dies gilt auch für Durchfall-Erkrankungen.

 

Lässt sich das Fieber sehr schwer in den Griff bekommen, sind die Kinder auch in fieberfreien Phasen sehr abgeschlagen, jammernd und im Kontakt mit ihnen und der Umgebung deutlich eingeschränkt oder bemerken Sie, dass ihr Kind zunehmend angestrengt atmet oder eine sogenannte "pfeifende" Atmung zeigt, oder kommt es im Verlauf von ein paar Tagen zu einer stetigen Verschlechterung, dann ist der  Besuch beim Arzt angezeigt.. Ebenso bei rasch zunehmenden starken Ohren- oder Halsschmerzen oder sich nicht beruhigenden Bauchschmerzen.

Bei Säuglingen, v.a. kleinen unter 6 Monaten ist sicherlich angemessene Vorsicht geboten. Bei Ihnen ist besonders das Allgemeinbefinden ein Kriterium. Trinkt das Kind regelmäßig von der Brust oder sein Flascherl, reagiert es interessiert auf seine Umgebung,.... das sind gute Zeichen, auch wenn Sie zwischendurch von oft hohem Fieber "aus dem Schlaf gerissen" werden.

 

Fieber bei Säuglingen < 3 Monaten ist aber sicher immer ein Grund, kurzfristig also innerhalb von 24 Stunden, das Kind einem Arzt vorzustellen.

 

Quelle Foto: Ages

Wir sind im  LKH Kirchdorf/Erdgeschoss!

Umzug in das LKH Kirchdorf

Unsere Ordination ist seit Dezember 2018 in das LKH Kirchdorf/Erdgeschoss (vor dem Portier links) umgesiedelt.

Ordinationszeiten bleiben gleich:
Montag, Mittwoch, Freitag von 9.00 bis 14.00 Uhr

Dienstag und Donnerstag von 13.00 bis 18.00 Uhr

Samstag (Akutfälle): von 10.00 bis 12.00 Uhr

 

Hausschuhe wie daheim!

Wir freuen uns über unsere neue Ordination! Damit diese auch so schön bleibt, ersuchen wir Sie, zu Ihrem Besuch Hausschuhe für die Kinder mitzunehmen. Auch die Eltern werden gebeten, die Schuhe auszuziehen. Wir haben für Erwachsene Hausschlapfen vorbereitet, Sie können jedoch auch Ihre eigenen gerne mitnehmen! DANKE!

 

Impfen ist wichtig: UNICEF klärt auf

Im Frühling steigt die Zeckengefahr wieder

Gerhard Pöppl, Facharzt für Kinderheilkunde und Hygienebeauftragter am Landeskrankenhaus Kirchdorf.
Gerhard Pöppl, Facharzt für Kinderheilkunde und Hygienebeauftragter am Landeskrankenhaus Kirchdorf.

Zecken sind beinahe überall zu finden. Sie übertragen FSME und Borreliose. Eine Schutzimpfung hilft.

Die Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) ist eine durch ein Virus übertragene Entzündung der Hirnhäute und der Hirnsubstanz. Vier bis 31 Tage nach dem Zeckenstich kann es bei einem von zehn Menschen zum Ausbruch der FSME kommen. Ein Prozent aller Fälle endet tödlich; oft kommt es zu bleibenden Hirnschäden. Eine entsprechende Impfung schützt sehr gut. Häufiger als FSME wird die Borreliose von Zecken übertragen. Die Krankheit verläuft in mehreren Phasen und kann unbehandelt schwere neurologische Schäden verursachen. Antibiotika wirken gut, wenn sie rechtzeitig eingesetzt werden.

Grundsätzlich sollte man jede flächenhafte Hautrötung, die nach einem Zeckenstich auftritt und nach drei Tagen noch immer besteht oder größer geworden ist, dem Hausarzt zeigen.

 

Je länger die Zecke in der Haut festsitzt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Borrelieninfektion. Ein Mythos ist, dass Zecken von Bäumen fallen. Sie sitzen fast ausschließlich im Gras oder auf bodennahen Pflanzen und Sträuchern. „Zecken sollte man mit einer Pinzette entfernen“, erklärt Gerhard Pöppl vom Landeskrankenhaus Kirchdorf. „Tixo, Speiseöl, Klebstoff oder Butter sind absolut ungeeignet, weil man die Zecke damit meistens zwingt, die Drüsen mit den gefährlichen Krankheitserregern auszupressen. Vorsichtiges Herausdrehen oder Ziehen ist bei großen Zecken erlaubt, bei kleinen meist schwierig. Auf gar keinen Fall sollte man die Zecke quetschen. Manchmal passiert es, dass der Rüssel in der Haut stecken bleibt. Dieser ist aber frei von Krankheitserregern und geht von allein in den nächsten Tagen weg.“

Im Herbst droht Kindern wieder das Drei-Tage-Fieber

Beim sogenannten Drei-Tage-Fieber handelt es sich um eine Virusinfektion, an der fast 95 % aller Kinder in der Regel zwei Mal zwischen dem 6. Monat und dem zweiten Lebensjahr erkranken.

 

"Vor allem im Herbst steigt die Zahl der Infektionen“, betont Prim. Dr. Gerhard Pöppl, Kinderspezialist am LKH Kirchdorf. Auch wenn der Verlauf meist harmlos ist, empfiehlt es sich aufgrund des hohen Fiebers einen Mediziner zurate zu ziehen.

 

Ausgelöst wird das Drei-Tage-Fieber durch zwei Viren, welche zur Familie der Herpes-Viren gehören. Es wird durch eine Tröpfcheninfektion, also beim Husten, Sprechen, Niesen oder Küssen übertragen. „Ein Kind vor der Ansteckung mit Drei-Tage-Fieber zu schützen, ist praktisch unmöglich. Es gibt bislang keine Schutzimpfung. Vor allem im Herbst steigt die Infektionsgefahr. Einziger Trost: Hat man beide Infektionen einmal durchgemacht, ist man ein Leben lang immun!“, gibt der Leiter der Abteilung für Kinder und Jugendheilkunde am LKH Kirchdorf erste Einblicke in die weit verbreitete Kinderkrankheit.

 

Die typischen Anzeichen des Drei-Tage-Fiebers sind – wie der Name bereits vermuten lässt – wenige Tage, andauerndes, hohes Fieber (bis zu 41°C), gefolgt von einem leichten Hautausschlag. „Der Ausschlag entwickelt sich meist erst bei Nachlassen des Fiebers, hält max. vier Tage an und kann sich durch Juckreiz äußern. Er ist rötlich und besteht aus kleinen Flecken, die zwei bis fünf Millimeter messen. Sie verlaufen zum Teil ineinander und werden weiß, wenn man Druck ausübt. Die Rötungen treten hauptsächlich am Bauch, im Brustbereich und am Rücken auf“, so Pöppl.

 

In der Regel sind die Symptome des Drei-Tage-Fiebers mit fiebersenkenden Mitteln – wie Wadenwickel oder fiebersenkenden Medikamenten – gut behandelbar. Meist verläuft die Krankheit ohne Komplikationen. Bei einigen Kindern führt das hohe Fieber und der damit verbundene schnelle Anstieg der Körpertemperatur jedoch zu Fieberkrämpfen. „In diesem Fall sollte unbedingt ein Krankenhaus aufgesucht werden, vor allem, wenn es sich um den ersten Fieberkrampf des Kindes handelt“, appelliert der Kirchdorfer Experte.

Zuhause sollten die Eltern darauf achten, dass während des Krampfes ausreichend Platz um das Kind herum ist, um Verletzungen aufgrund der Zuckungen zu vermeiden. Auf keinen Fall sollte versucht werden, die Krämpfe zu unterdrücken. Großteils verlaufen Fieberkrämpfe unkompliziert und dauern nur wenige Minuten. Problematisch können sie lediglich bei einer Dauer ab 15 Minuten, einseitiger Betonung oder bei mehrmaligen Wiederholungen in kurzer Zeit werden“, so der Primar abschließend.

Mit Kindern in den Urlaub: Das muss in die Reiseapotheke

Reisen mit Kindern in diesem Alter bereitet in der Regel keine größeren Probleme. Die Vorbereitungen sind in etwa mit denen der Erwachsenen gleichzusetzen.

Es bestehen grundsätzlich auch kaum mehr Einschränkungen in der Auswahl des Reiseziels, wobei auf die jeweilige Konstitution und körperliche Verfassung des einzelnen Kindes, zum Beispiel bei Safari- oder Trecking-Touren Rücksicht genommen werden muss.

 

Interessen vorher abklären:

Sollten Sie eine Besichtigungsreise planen, empfiehlt es sich, durch Gespräche und Vorinformationen bei den Kindern das Interesse zu wecken, da bekanntlich die Besichtigungen von Museen und Ausgrabungsstätten nicht primär zu den Urlaubswünschen von Kindern und Jugendlichen zählen.

Für manche Länder sind auch entsprechende Impfungen empfohlen. Damit diese manchmal aus mehreren Impfungen bestehen, sollte man sich auch darüber rechtzeitig informieren.

„Riskieren Sie keine schweren Infektionskrankheit durch Unterlassung der empfohlenen Impfungen. Sie riskieren nicht nur eine schwere Erkrankung Ihres Kindes, sondern nach Rückkehr auch die Ansteckung von primär unbeteiligten Mitschülern und Freunden.“, so Prim. Pöppl.

Kaugummi hilft bei Druckausgleichproblemen im Flieger. Gegen die in diesem Alter häufig auftretende Reiseübelkeit sind in Ihrer Apotheke verschiedene Präparate erhältlich.

 

Die Reiseapotheke!

Eine Reiseapotheke muss natürlich dem jeweiligen Urlaub bzw. Urlaubsland angepasst werden.

 

Was aber auf keinen Fall fehlen sollte:

• Medikamente, die auch zuhause genommen werden müssen.

• Medikamente gegen: Reisekrankheit, Verstopfung, Fieber und Schmerzen (keine Zäpfchen könnten bei hohen Temperaturen schmelzen), außerdem ein Antiallergikum, Nasen- und Augentropfen, Hustensaft, Elektrolytpräparat bei Durchfallserkrankungen

• Fieberthermometer.

• Salben gegen Sonnenbrand, Insektenstiche und ev. gegen Fußpilz

• In den Tropen zusätzlich Malaria-Medikamente und ausreichend Insektenschutzmittel.

• Für kleinere Verletzungen sind Pflaster, Mullbinden, Momentverbände sowie ein Wunddesinfektionsmittel (kein Alkohol), eine kleine Pinzette und eine Verbandsschere nützlich. Eventuell sterile Einmalspritzen und Kanülen.

 

Die Medikamente gegen Reisekrankheit und regelmäßig einzunehmende Medikamente sollten Sie im Handgepäck transportieren und nicht im Koffer aufbewahren!

 

Bei speziellen Fragen wird ihnen Ihr betreuender Arzt oder Ihr Apotheker gerne behilflich sein.

 

Ich wünsche allen Kindern und Eltern einen schönen und sorgenfreien Urlaub, kommen Sie gesund zurück!

 

OA Dr. Gerhard Pöppl

Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Landes-Krankenhaus Kirchdorf/Krems

Ordination:         

Wartezimmer:

In unserem Wartezimmer finden Ihre Kinder Spielmöglichkeiten für jede Altersstufe.

 

Stillzimmer:

Sollten Sie Ihr Kind während Ihres Aufenthaltes in unserer Ordination stillen wollen, so steht Ihnen ein abseits gelegener, ruhiger Raum mit bequemen Sesseln und Stillkissen zur Verfügung. Ein kleiner Tisch  – und Malsachen steht für ältere Kinder bereit.

 

Wartezeiten und Termine:             

Wir haben unsere Öffnungszeiten deutlich erweitert und versuchen, die Wartezeiten möglichst kurz zu halten. Durch Akutfälle kann es aber immer wieder zu kleineren Verzögerungen kommen. Dafür ersuchen wir um Ihr Verständnis.